Elterngeld beantragen: Höhe, Fristen und wo du den Antrag stellst
Elterngeld beantragen leicht gemacht: So berechnest du die Höhe, so hältst du die 3-Monats-Frist ein und so füllst du den Antrag richtig aus.

Ein Kind kommt. Und mit der Freude kommt der Papierkram. Elterngeld ist dabei einer der wichtigsten Posten, denn es ersetzt einen Großteil des Einkommens, das dir während der Babyzeit wegbricht. Wer es richtig beantragt, sichert sich mehrere hundert bis über tausend Euro im Monat. Wer die Fristen verpasst, verschenkt Geld. Dieser Artikel zeigt dir, wie du Elterngeld beantragst, wie hoch es ausfällt und worauf du bei Höhe, Fristen und Antrag achten musst.
Was ist Elterngeld überhaupt?
Elterngeld ist eine staatliche Leistung, die deinen Verdienstausfall nach der Geburt abfedert. Rechtsgrundlage ist das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz, kurz BEEG. Der Grundgedanke: Du sollst dich um dein Kind kümmern können, ohne dass dir sofort das komplette Gehalt fehlt.
Wichtig ist die Abgrenzung gleich zu Beginn. Elterngeld ist Geld. Elternzeit ist Freistellung. Das eine ist eine Sozialleistung, das andere ein arbeitsrechtlicher Anspruch gegenüber deinem Arbeitgeber. Du kannst Elternzeit nehmen, ohne Elterngeld zu beziehen, und umgekehrt. In der Praxis nutzen die meisten Eltern beides parallel.
Wie hoch ist das Elterngeld?

Das Basiselterngeld ersetzt in der Regel 65 bis 67 Prozent deines wegfallenden Nettoeinkommens. Mindestens bekommst du 300 Euro im Monat, höchstens 1.800 Euro. Damit ist die Spanne klar abgesteckt, egal wie viel du vorher verdient hast.
Die genaue Prozentzahl hängt von deinem früheren Verdienst ab. Wer wenig verdient hat, bekommt einen höheren Ersatzsatz, teils deutlich über 67 Prozent. Wer gut verdient hat, landet bei 65 Prozent, gedeckelt bei 1.800 Euro. So funktioniert die Staffelung grob:
- Netto bis rund 1.000 Euro: der Ersatzsatz steigt über 67 Prozent, um Geringverdiener stärker zu stützen.
- Netto zwischen etwa 1.000 und 1.200 Euro: es gelten die vollen 67 Prozent.
- Netto über rund 1.200 Euro: der Satz sinkt schrittweise auf 65 Prozent.
Grundlage der Berechnung ist dein durchschnittliches Nettoeinkommen in den zwölf Monaten vor dem Geburtsmonat. Bei Selbstständigen zählt in der Regel der Gewinn des letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahres. Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld bleiben bei der Berechnung außen vor.
Gibt es eine Einkommensgrenze für Elterngeld?
Ja. Wer zu viel verdient, bekommt gar kein Elterngeld mehr. Maßgeblich ist das zu versteuernde Einkommen im Kalenderjahr vor der Geburt. Liegt es über 175.000 Euro, entfällt der Anspruch komplett. Diese Grenze gilt seit der Reform sowohl für Paare als auch für Alleinerziehende.
Für die allermeisten Familien ist diese Obergrenze kein Thema, weil das zu versteuernde Einkommen selten so hoch liegt. Sie betrifft vor allem sehr gut verdienende Doppelverdiener. Prüfe im Zweifel deinen letzten Steuerbescheid, dort findest du den maßgeblichen Wert.
Basiselterngeld oder ElterngeldPlus: Was ist der Unterschied?
Es gibt zwei Varianten, und du kannst sie sogar kombinieren. Das Basiselterngeld zahlt den vollen Betrag, aber für einen kürzeren Zeitraum. ElterngeldPlus ist höchstens halb so hoch, läuft dafür doppelt so lange. Aus einem Basismonat werden also zwei ElterngeldPlus-Monate.
Der Clou steckt im Teilzeitverdienst. Wenn du während des Bezugs wieder ein paar Stunden arbeitest, rechnet die Elterngeldstelle diesen Verdienst gegen. Beim Basiselterngeld frisst das schnell einen großen Teil der Leistung auf. Bei ElterngeldPlus fällt die Anrechnung milder aus, weil der Deckel niedriger liegt. Genau deshalb ist ElterngeldPlus die klügere Wahl für alle, die früh wieder in Teilzeit einsteigen.
Ein grober Merksatz: Bleibst du komplett zu Hause, ist Basiselterngeld meist besser. Arbeitest du nebenher in Teilzeit, spielt ElterngeldPlus seine Stärke aus.
Wie lange wird Elterngeld gezahlt?
Ein Elternteil allein bekommt Basiselterngeld für maximal 12 Monate. Teilen sich beide Eltern die Betreuung, gibt es zwei zusätzliche Partnermonate, also 14 Monate insgesamt. Voraussetzung ist, dass beide Elternteile für mindestens zwei Monate Elterngeld beziehen und in dieser Zeit Einkommen wegfällt.
Alleinerziehende können die vollen 14 Monate allein ausschöpfen, wenn ihnen für zwei Monate Einkommen wegfällt und ihnen das Kind zusteht. Bei ElterngeldPlus verdoppeln sich die Bezugsmonate entsprechend. Zusätzlich gibt es den Partnerschaftsbonus für Eltern, die parallel in Teilzeit arbeiten.
Wann sollte ich Elterngeld beantragen?

So früh wie möglich nach der Geburt. Der Grund ist eine harte Regel: Elterngeld wird nur für maximal drei Monate rückwirkend gezahlt. Alles, was länger zurückliegt, ist verloren. Stellst du den Antrag erst im fünften Lebensmonat des Kindes, bekommst du für die ersten beiden Monate nichts.
Du musst mit dem Antrag nicht auf den perfekten Moment warten. Sobald die Geburtsurkunde vorliegt, kannst du loslegen. Der Antrag darf sich sogar auf Monate erstrecken, die noch in der Zukunft liegen. Warte also nicht, bis alle Unterlagen bis ins letzte Detail sortiert sind, sondern reiche zügig ein.
Wo stelle ich den Antrag auf Elterngeld?
Zuständig ist die Elterngeldstelle. Je nach Bundesland heißt sie auch Elterngeldkasse, Landesamt oder ist beim Jugendamt angesiedelt. Welche Stelle für dich zuständig ist, richtet sich nach deinem Wohnort. Ein Anruf beim Bürgeramt oder eine kurze Online-Suche mit deinem Bundesland und dem Wort Elterngeldstelle bringt dich schnell zur richtigen Adresse.
Viele Bundesländer bieten inzwischen einen Online-Antrag an, oft unter dem Namen ElterngeldDigital. Das spart den Postweg und führt dich Schritt für Schritt durch die Felder. Alternativ gibt es den klassischen Papierantrag. Beides ist gültig, wähle einfach den Weg, der für dich bequemer ist.
Welche Unterlagen brauche ich für den Antrag?
Damit dein Antrag nicht zurückkommt, halte diese Dokumente bereit. Fehlende Nachweise sind der häufigste Grund für Verzögerungen bei der Auszahlung.
- Die Geburtsurkunde des Kindes im Original, ausgestellt speziell für Elterngeld.
- Einkommensnachweise der zwölf Monate vor der Geburt, bei Angestellten die Gehaltsabrechnungen.
- Bei Selbstständigen der Steuerbescheid oder eine Gewinnermittlung des maßgeblichen Wirtschaftsjahres.
- Eine Bescheinigung deines Arbeitgebers über die geplante Elternzeit und einen etwaigen Teilzeitverdienst.
- Die Bescheinigung der Krankenkasse über Mutterschaftsgeld, falls du welches bekommen hast.
- Deine Personalausweise beziehungsweise die beider Elternteile.
Wie wird Mutterschaftsgeld auf das Elterngeld angerechnet?
Wenn du als Mutter Mutterschaftsgeld beziehst, wird es in den ersten Lebensmonaten voll auf das Elterngeld angerechnet. In der Praxis heißt das: In den Wochen, in denen Mutterschaftsgeld fließt, bekommst du in aller Regel kein zusätzliches Elterngeld obendrauf.
Diese Monate gelten trotzdem als verbrauchte Elterngeldmonate. Deshalb starten viele Mütter mit dem eigentlichen Elterngeldbezug rechnerisch erst nach dem Ende des Mutterschutzes. Plane das bei der Aufteilung der Monate mit ein, damit du keine Bezugszeit unnötig liegen lässt.
Kann ich während des Elterngeldbezugs arbeiten?

Ja, in Teilzeit ist das erlaubt. Während des Elterngeldbezugs darfst du bis zu 32 Wochenstunden im Monatsdurchschnitt arbeiten. Dein Verdienst aus dieser Teilzeit wird allerdings auf das Elterngeld angerechnet, sodass die Auszahlung sinkt.
Hier zahlt sich die Wahl der richtigen Variante aus. Weil ElterngeldPlus den Teilzeitverdienst schonender behandelt, bleibt dir unterm Strich oft mehr in der Tasche, wenn du parallel arbeitest. Rechne beide Varianten mit einem Elterngeldrechner durch, bevor du dich festlegst.
Elterngeldrechner: Wie plane ich die Höhe im Voraus?
Bevor du den Antrag ausfüllst, lohnt sich ein Blick in einen Elterngeldrechner. Das Bundesfamilienministerium stellt einen kostenlosen Rechner bereit, in den du dein Nettoeinkommen und die geplante Aufteilung eingibst. Er zeigt dir, wie viel Basiselterngeld und ElterngeldPlus jeweils herauskommen.
Nutze den Rechner, um verschiedene Aufteilungen durchzuspielen. Was bringt es, wenn der Partner zwei Monate übernimmt? Wie verändert sich die Auszahlung mit einem Teilzeitjob? Solche Szenarien im Voraus zu vergleichen, ist bares Geld wert und verhindert, dass du dich beim Antrag falsch festlegst.
Häufige Fehler beim Elterngeldantrag
Ein paar Stolperfallen tauchen immer wieder auf. Wer sie kennt, spart sich Rückfragen und Verzögerungen.
- Zu spät beantragt und dadurch Monate durch die 3-Monats-Regel verloren.
- Basis- und ElterngeldPlus-Monate falsch aufgeteilt, ohne die Teilzeitplanung zu berücksichtigen.
- Die Anrechnung des Mutterschaftsgeldes übersehen und dadurch Bezugsmonate verschenkt.
- Unvollständige Einkommensnachweise eingereicht, was die Bearbeitung um Wochen streckt.
- Elternzeit nicht rechtzeitig beim Arbeitgeber angemeldet, obwohl sie sieben Wochen vorher schriftlich verlangt werden muss.
Wer hat überhaupt Anspruch auf Elterngeld?
Elterngeld ist nicht an einen bestimmten Job gebunden, aber ein paar Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein. Sie stehen im BEEG und gelten für Angestellte, Selbstständige, Beamte und auch für Menschen, die vor der Geburt gar nicht gearbeitet haben.
- Du hast deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland.
- Du lebst mit deinem Kind in einem gemeinsamen Haushalt.
- Du betreust und erziehst dein Kind selbst.
- Du arbeitest während des Bezugs nicht mehr als 32 Wochenstunden im Monatsdurchschnitt.
Auch Großeltern, Adoptiveltern oder in Ausnahmefällen Verwandte können unter bestimmten Bedingungen Elterngeld bekommen. Für ausländische Staatsangehörige hängt der Anspruch vom Aufenthaltstitel ab. Im Zweifel klärt die Elterngeldstelle, ob deine konkrete Situation abgedeckt ist.
Wie viel Elterngeld gibt es bei 2.000 Euro netto? Eine Beispielrechnung

Zahlen sagen mehr als Prozentsätze. Nehmen wir an, du hattest in den zwölf Monaten vor der Geburt ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 2.000 Euro. Weil dieser Wert über 1.200 Euro liegt, greift der Ersatzsatz von 65 Prozent.
Das ergibt ein Basiselterngeld von rund 1.300 Euro im Monat. Bei ElterngeldPlus wäre es etwa die Hälfte, also rund 650 Euro, dafür doppelt so lange. Ein zweites Beispiel: Bei 1.100 Euro Netto greifen die vollen 67 Prozent, das sind rund 737 Euro Basiselterngeld. Diese Werte sind Näherungen, weil noch Faktoren wie Geschwisterbonus oder Mehrlingszuschlag hinzukommen können. Für die genaue Zahl führt kein Weg am Elterngeldrechner vorbei.
Gibt es Zuschläge beim Elterngeld?
Ja, in bestimmten Familiensituationen gibt es mehr Geld. Zwei Zuschläge sind besonders wichtig, weil sie das Elterngeld spürbar erhöhen können.
- Geschwisterbonus: Lebt ein weiteres kleines Kind im Haushalt, erhöht sich das Elterngeld um zehn Prozent, mindestens aber um 75 Euro beim Basiselterngeld. Voraussetzung ist ein Geschwisterkind unter drei Jahren oder mehrere ältere Kinder unter bestimmten Altersgrenzen.
- Mehrlingszuschlag: Bei Zwillingen, Drillingen oder mehr gibt es für jedes weitere Kind einen Aufschlag von 300 Euro im Monat.
Diese Zuschläge musst du nicht extra beantragen, die Elterngeldstelle berücksichtigt sie automatisch, wenn du die Angaben zu deinen Kindern korrekt machst.
Was ist der Partnerschaftsbonus?
Der Partnerschaftsbonus belohnt Eltern, die sich Betreuung und Arbeit teilen. Wenn beide Elternteile gleichzeitig in Teilzeit arbeiten, gibt es zusätzliche ElterngeldPlus-Monate obendrauf. Gedacht ist das als Anreiz, dass nicht ein Elternteil komplett aussetzt und der andere voll weiterarbeitet.
Konkret bekommt ihr für einen Zeitraum, in dem beide parallel in einem bestimmten Stundenkorridor arbeiten, zusätzliche Bonusmonate. Die genauen Stundengrenzen und die Zahl der Bonusmonate solltest du bei der Elterngeldstelle abklären, weil hier oft Fehler passieren. Der Bonus ist bares Geld, wird aber gern übersehen, weil er im Antrag gesondert angegeben werden muss.
Elterngeld für Selbstständige: Was ist anders?
Für Selbstständige läuft die Berechnung anders als bei Angestellten. Nicht die letzten zwölf Monate zählen, sondern in der Regel der Gewinn des letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahres vor der Geburt. Grundlage ist meist der Steuerbescheid.
Das hat Vor- und Nachteile. Wer in einem schwachen Jahr ein Kind bekommt, muss unter Umständen mit einem niedrigeren Elterngeld rechnen. Wichtig ist außerdem die Frage, ob du während des Bezugs weiterarbeitest, denn auch bei Selbstständigen gilt die 32-Stunden-Grenze und der laufende Gewinn wird angerechnet. Wenn du selbstständig bist, lohnt es sich besonders, die Antragstellung frühzeitig mit der Elterngeldstelle zu besprechen.
Der schnellere Weg zurück in den Job nach der Elternzeit
Irgendwann endet die Elternzeit, und für viele stellt sich die Frage nach dem Wiedereinstieg oder einem neuen Job mit familienfreundlicheren Zeiten. Genau da wird es zäh, weil zwischen Windeln und Terminen kaum Zeit für Dutzende Bewerbungen bleibt. Reoply nimmt dir diesen Teil ab: Das Tool durchsucht den Stellenmarkt nach passenden Jobs und schreibt pro Stelle einen individuellen Lebenslauf samt Anschreiben, du gibst jede Bewerbung einzeln frei. Suchen ist kostenlos, das Bewerben kostet 19 Euro im Monat und ist monatlich kündbar, so bleibt mehr Zeit fürs Kind.
Fazit: So beantragst du Elterngeld richtig
Elterngeld ist gut planbar, wenn du die Grundregeln kennst. Rechne die Höhe vorab mit einem Rechner durch, entscheide dich bewusst zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus und denke an die Partnermonate. Der wichtigste Satz zum Schluss: Beantrage früh, denn rückwirkend gibt es höchstens drei Monate. Wer den Antrag zügig bei der zuständigen Elterngeldstelle einreicht und alle Nachweise beilegt, bekommt sein Geld ohne unnötige Verzögerung.
Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Wie viel Elterngeld bekomme ich?
Das Basiselterngeld ersetzt in der Regel 65 bis 67 Prozent deines wegfallenden Nettoeinkommens. Mindestens bekommst du 300 Euro im Monat, höchstens 1.800 Euro. Bei niedrigem Einkommen liegt der Ersatzsatz höher. Grundlage ist dein Durchschnittsnetto der zwölf Monate vor der Geburt, bei Selbstständigen das letzte Wirtschaftsjahr.
Wann muss ich Elterngeld spätestens beantragen?
Es gibt keine harte Ausschlussfrist, aber Elterngeld wird nur für maximal drei Monate rückwirkend gezahlt. Stellst du den Antrag also erst im fünften Monat nach der Geburt, verlierst du die ersten beiden Monate. Reiche den Antrag am besten in den ersten Wochen nach der Geburt ein, sobald die Geburtsurkunde da ist.
Was ist der Unterschied zwischen Elterngeld und Elternzeit?
Elterngeld ist Geld, Elternzeit ist Freistellung. Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung, die deinen Verdienstausfall abfedert. Elternzeit ist dein arbeitsrechtlicher Anspruch, unbezahlt von der Arbeit freigestellt zu werden, mit Kündigungsschutz. Beides beantragst du getrennt: Elterngeld bei der Elterngeldstelle, Elternzeit bei deinem Arbeitgeber.
Was ist ElterngeldPlus und für wen lohnt es sich?
ElterngeldPlus ist höchstens halb so hoch wie das Basiselterngeld, dafür bekommst du es doppelt so lange. Aus einem Basismonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. Es lohnt sich besonders, wenn du früh wieder in Teilzeit arbeitest, weil der Teilverdienst dann weniger stark gegengerechnet wird als beim Basiselterngeld.
Bekomme ich Elterngeld auch ohne vorheriges Einkommen?
Ja. Wer vor der Geburt nicht gearbeitet hat, etwa Studierende oder Arbeitslose, bekommt den Mindestbetrag von 300 Euro im Monat als Basiselterngeld. Dieser Sockelbetrag wird bei Bürgergeld allerdings angerechnet. Der Mindestbetrag ist unabhängig davon, ob und wie viel du vorher verdient hast.
Zählt Elterngeld als Einkommen bei der Steuer?
Elterngeld selbst ist steuerfrei. Es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Das heißt: Es erhöht den Steuersatz, mit dem dein übriges Einkommen im selben Jahr besteuert wird. Dadurch kann es bei der Steuererklärung zu einer Nachzahlung kommen. Eine Steuererklärung ist bei Elterngeldbezug in der Regel Pflicht.


